Lebenslange Haft wegen tödlicher Messerattacke am Illerkirchberg

Im Mordprozess um den Messerangriff auf zwei Schülerinnen in Illerkirchberg ist ein 27-jähriger Mann zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Auch das Landgericht Ulm stellte am Dienstag fest, dass die Schuld besonders schwer sei. Eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ist in der Regel nahezu ausgeschlossen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollte der Mann am Tattag beim Landratsamt des Alb-Donau-Kreises mit einem Messer Reisedokumente für eine Heirat in Äthiopien erzwingen. Ein großes Problem für den Angeklagten bestand laut dem psychiatrischen Gutachter darin, dass er keine Ehefrau hatte.

04.07.2023 | aktualisiert am 04.07.2023 – 08:23

Angeklagt wurde ein 27-jähriger Eritreer, der als Asylbewerber nach Deutschland gekommen war. Im Dezember soll er in Baden-Württemberg zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren auf dem Weg zur Schule mit einem Messer angegriffen haben. Die 13-Jährige konnte fliehen, ihre 14-jährige Freundin erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Laut Anklage gingen die beiden Mädchen am Haus des Mannes vorbei, gerade als er das Haus verließ. In der Annahme, dass die Schüler das Messer gesehen hätten, soll er spontan beschlossen haben, sie zu töten. Er wollte verhindern, dass die Mädchen die Polizei verständigten und seinen Plan durchkreuzten.

Staatsanwälte, Nebenkläger und die Verteidigung hatten in der vergangenen Woche lebenslange Haft wegen Mordes und versuchten Mordes mit gefährlicher Körperverletzung gefordert. Die Staatsanwaltschaft und der Privatkläger beantragten zudem die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Die Familien der beiden Studierenden waren dem Verfahren als Nebenkläger beigetreten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Ein Polizist, der nach der Tat mit dem 13-Jährigen sprach, sagte vor Gericht aus: „Die beiden haben kein Messer oder ähnliches gesehen.“ Die Tat im Dezember hatte bundesweite Aufmerksamkeit erregt.

Der tödliche Messerangriff auf zwei Schülerinnen am Illerkirchberg erregte bundesweite Aufmerksamkeit. Nun wurde ein Urteil gefällt.

Am Tatort in Illerkirchberg stehen Kerzen und Blumen. Bernd Weißbrod/dpa

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