Immer mehr Deutsche rauchen wieder

Laut der repräsentativen Langzeitstudie „Deutscher Rauchersurvey“ (Debra) rauchen in Deutschland mittlerweile fast 33 Prozent der Menschen über 14 Jahren. Vor der Pandemie lag der Anteil der Raucher bei rund 27 Prozent. Besonders besorgniserregend ist die Raucherquote unter jungen Menschen, die in den letzten Jahren sogar zurückgegangen ist. Von 27,5 Prozent im Jahr 2001 sank die Zahl auf 6,6 Prozent im Jahr 2018. Fünf Jahre später hat sich diese Zahl jedoch mehr als verdoppelt. Der Umfrage zufolge rauchen mehr als 400.000 deutsche Minderjährige Zigaretten, das entspricht rund 15,9 Prozent der jüngeren Bevölkerung im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.

Die Raucherquote in Deutschland steigt bei jungen Tabakkonsumenten wieder an. Was sind die Gründe und wie kann man dem Trend entgegenwirken?

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Ein Rauchverbotsschild: Vor einiger Zeit gab es fast überall Werbung für das Rauchen. Bildbroker/imago

Vor nicht allzu langer Zeit empfahlen Ärzte auf Werbetafeln das Rauchen. In einer Werbung für die US-Zigarettenmarke Lucky Strike aus dem Jahr 1930 wurde sogar behauptet, dass ihr Produkt den Hals schützen und gegen Husten und Reizungen helfen würde. Die schädlichen Auswirkungen des Tabakkonsums auf die Gesundheit sind heute auf der ganzen Welt bekannt. Dennoch können weltweit noch immer rund 1,3 Milliarden Menschen nicht auf das tödliche Vergnügen verzichten. Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sterben in Deutschland jedes Jahr mehr als 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

So weit ist Deutschland in diesem Bereich noch nicht gekommen: Seit 1975 gibt es keine Zigarettenwerbung mehr im Fernsehen und Radio. Seit 2007 verbietet die EU-Gesetzgebung Tabakwerbung in Printmedien. Seit Januar 2022 wird es keine Außenwerbung mehr an Bushaltestellen oder auf Plakatwänden geben. Ab 2023 gilt dies auch für Tabakerhitzer und ab 2024 auch für E-Zigaretten. Allerdings ist der Nichtraucherschutzbund Deutschland mit diesen Maßnahmen nicht zufrieden. Die gesetzlichen Regelungen sollten ein absolutes Werbeverbot und nicht nur eine bloße Werbebeschränkung darstellen.

In vielen EU-Ländern haben Regierungen im Laufe der Jahre Maßnahmen ergriffen, um die Menschen zu ermutigen, mit dem Rauchen aufzuhören. Gute Beispiele sind Schweden und das Vereinigte Königreich, wo das Rauchen am niedrigsten ist. Ständige Preiserhöhungen, Aufklärungskampagnen und Werbeverbote haben die Raucherquote erfolgreich gesenkt. In Schweden rauchen sogar weniger als 5 Prozent der Bevölkerung. Im Vereinigten Königreich haben alle Zigarettenpackungen das gleiche Design – alle Packungen sind grün und mit großen Bildern bedruckt, die die Gefahren des Tabakkonsums darstellen. Darüber hinaus sind Tabakwaren in Geschäften gut versteckt und müssen vom Kunden ausdrücklich angefordert werden.

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