Claudia Pechstein: Bundespolizei leitet Disziplinarverfahren ein

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Hat Claudia Pechstein gegen das Beamtengesetz verstoßen: Einem Medienbericht zufolge leitet die Bundespolizei nun ein Disziplinarverfahren gegen die 51-jährige Olympiasiegerin ein, die als Eisschnellläuferin zahlreiche Titel von der Behörde gewonnen hat. Auslöser war ihr Auftritt in Uniform bei einer CDU-Veranstaltung.

Olympiasiegerin Claudia Pechstein spricht in ihrer Uniform als Bundespolizistin beim CDU-Parteitag. Michael Kappeler/dpa

Nach der Dienstordnung der Polizei dürfe die Dienstkleidung „bei politischen Veranstaltungen nicht getragen werden“, zitiert die Bild-Zeitung aus dem ihr vorliegenden Schreiben zur Verfahrenseinleitung. Für den CDU-Parteitag im Juni gab es keine „Erlaubnis oder Erlaubnis zum Tragen von Uniformen“.

Pechstein machte in ihrer Rede auch nicht deutlich, dass sie eine „rein persönliche Sicht“ vertrat. Dem Bericht zufolge hat Pechstein zwei bis vier Wochen Zeit, sich mündlich oder schriftlich zu äußern.

Die Olympiasiegerin trug bei ihrer kontroversen Rede auf dem CDU-Parteitag eine Polizeiuniform. Das könnte Konsequenzen für den Bundespolizisten haben.

05.07.2023 | aktualisiert am 07.05.2023 – 21:09

Pechstein hatte mit ihrem Auftritt breite Kritik ausgelöst. Das lag neben der Uniform auch am Inhalt ihrer Rede, in der sie über die Stärkung des Vereins- und Schulsports sprechen sollte. Pechstein ging auch auf allgemeine politische Themen ein. Sie forderte schnellere Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber und kritisierte die Geschlechtersprache. Der Auftritt wird derzeit behördlich geprüft. CDU-Chef Merz bezeichnete die Rede als „genial“.

Pechstein hatte erklärt, sie habe vor ihrem Auftritt einen Vorgesetzten und einen Gewerkschaftsvertreter der Bundespolizei gebeten, die Uniform zu tragen. Berichten zufolge stimmt dies jedoch nicht. „Frau Pechstein hat ihr Erscheinen den derzeit zuständigen Vorgesetzten, also weder der Hundertschaftsleitung noch der Abteilungsleitung, nicht angezeigt“, zitierten die RND-Zeitungen aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen.

Pechstein und die Bundespolizei weigerten sich auf Nachfrage nach einem Bild, sich zum Disziplinarverfahren zu äußern. Auch ihr Management und das Bundesinnenministerium wollten sich auf dpa-Anfrage am Mittwochabend nicht äußern.

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