Big Pharma macht „obszöne Gewinne“ auf Kosten des Gesundheitssystems

„Spätestens in fünf bis zehn Jahren werden wir so viele teure Gentherapien auf dem Markt haben, dass sich unser Gesundheitssystem ihren flächendeckenden Einsatz nicht mehr leisten kann“, warnte Baas. Das sind Medikamente, die pro Patient Millionen kosten. „Wenn wir also nicht irgendwann die hässliche Debatte darüber führen wollen, wer so immens teure Therapien bekommt und wer nicht, müssen wir jetzt die Preisgestaltung ändern.“

Die Grünen-Politikerin Paula Piechotta wiederum sagte, die „dramatisch steigenden Kosten“ seien eine „alarmierende Entwicklung“ für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Diese Entwicklung muss gestoppt werden. „Daher ist es verständlich, dass die Debatte darüber, wie wir innovative Therapien auch in Zukunft bezahlbar halten können, jetzt Fahrt aufnimmt“, sagte sie. Allerdings müssten neue Vergütungsmodelle weiterhin hohe Anreize für neue Medikamente bieten.

TKK-Chef Jens Baas fordert eine Gewinnobergrenze für Pharmaunternehmen. Die Konzerne würden so viel Geld aus dem System ziehen, dass es nicht mehr gesellschaftsfähig wäre.

Pharmakonzerne machten „teils unanständige Gewinne“, kritisierte Baas. „Sie entziehen unserem Gesundheitssystem Geld in einer Weise, die nicht mehr salonfähig ist.“ Arzneimittelpreise würden zu einem „ernsten Problem“ für das Gesundheitssystem.

Auch in der Politik finden die Forderungen Gehör. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich sagte dem Handelsblatt, sie befürworte grundsätzlich „mehr Preistransparenz im Pharmabereich“. Allerdings hält sie eine Offenlegungspflicht und eine feste Marge für „den falschen Weg“.

Ein Apotheker gibt Medikamente für Krankenhäuser ab. Christoph Hardt/Imago

Corona wurde zu einem Milliardengeschäft. Es folgten Preiserhöhungen für viele Medikamente und neue Therapieformen, die künftig viel Geld kosten werden. Angesichts dieser Entwicklungen hat der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, eine „Gewinnobergrenze“ für Pharmaunternehmen gefordert. „Wir brauchen für die Zukunft faire Preise für neue Medikamente, bestehend aus den tatsächlich anfallenden Kosten und einer sozialverträglichen Marge“, sagte Baas am Samstag dem Handelsblatt. „Dann sollen Versicherungen nur noch Medikamente bezahlen, deren Hersteller diese Gewinnobergrenze akzeptieren.“

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