Unzureichende Informationen zum Erwerb?

Die Regierungsorganisation kritisiert, dass die Verbraucher nicht vollständig aufgeklärt sind. Ein Marktcheck deckt deutliche Engpässe auf. Das Ticket beginnt am 1. Mai.

Laut Kundenbefürwortern werden Verbrauchern beim Online-Kauf eines Deutschland-Tickets in der Regel einfach nicht genügend Informationen angeboten. Laut einer Erklärung vom Donnerstag hat der Bundeskundenverband (VZBV) die Internetseiten von 10 Verkehrsunternehmen sowie 5 Verkehrsunternehmen in einem Marktcheck überprüft und klagt derzeit auch deutliche Engpässe an. 10 dieser 15 Anbieter des Deutschlandtickets hatten beispielsweise keine "einfache, vernünftige Zusammenfassung der Leistungsunterschiede zwischen bestehenden Nahverkehrsanmeldungen und auch dem Deutschlandticket".

Das Deutschlandticket startet am 1. Mai. Es steht bundesweit für den Nah- und auch Nachbarschaftsverkehr und wird auch als monatlich kündbare Zulassung für 49 Euro pro Monat angeboten. Es wird als Smartphone-Ticket oder Chipkarte angeboten. Mit einer Übergangszeit bis Jahresende kann es zusätzlich als Papierticket mit QR-Code gekauft werden.

5 Anbieter hätten den Erwerb des Deutschland-Tickets am Schalter oder in den Kundeneinrichtungen sicherlich deutlich ausgelassen, 4 weitere boten keinerlei eindeutige Auskunft. „Das Deutschland-Ticket soll vielseitig und auch ganz einfach für jeden zu bekommen sein – auch ohne Smart Device oder Netz“, forderte Pop. Im Gegensatz zu einem Ticket für alle hätten die nationale Politik und auch der Nahverkehr sicherlich hohe Hürden aufgebaut – Kunden drohten derzeit „ausgegrenzt“ zu werden.

„Viele der besuchten Websites (11 von 15) haben auch keine genauen Informationen darüber, wie aktuelle Rückzahlungen aktuell erstellter bestehender Registrierungen bei der Umstellung auf das Deutschlandticket behandelt werden“, hieß es. „Die Lieferanten müssen sich unbedingt weiterentwickeln“, forderte VZBV-Vorstandsmitglied Ramona Pop.

Berlin: Bahntouristen warten auf das Deutschlandticket. Es beginnt am 1. Mai. Sabine Gudath