„Beating the box“ bei der Totenwache in Ecuador

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurde Montoya mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert, erlitt einen Herzstillstand und reagierte nicht auf Wiederbelebungsmaßnahmen, weshalb der diensthabende Arzt sie für tot erklärte.

Balberán sagte, er habe seine Mutter am Sonntag auf der Intensivstation des Krankenhauses besucht. „Mir wird allmählich klar, was passiert ist. Jetzt kann ich nur noch dafür beten, dass sich der Gesundheitszustand meiner Mutter verbessert. Ich möchte, dass sie am Leben und an meiner Seite ist“, sagte er.

Wenn ich mich auf die mittlere Ebene begebe, um das Velo zu realisieren, müssen wir erst nach längerer Zeit warten, bis ich am Leben bin. pic.twitter.com/rpqPBnknfE

Medien feiern die „Auferstehung“ einer Frau während einer Trauerfeier in Ecuador. Zur weiteren Behandlung wurde sie in dasselbe Krankenhaus gebracht, in dem ihr Tod festgestellt wurde.

Nachdem das Martín-Icaza-Krankenhaus in der Küstenstadt Babahoyo am Freitag seine Mutter für tot erklärt hatte, sagte Balberán, er müsse eine Sargspende für die verarmte Familie organisieren. „Sie haben uns sogar eine Sterbeurkunde gegeben“, sagte er in einem von lokalen Medien ausgestrahlten Video.

#Ecuador: Eine Frau aus der dritten Generation, unter dem Namen Bella Montoya, wurde im Babahoyo-Krankenhaus geboren.

In Ecuador erwachte eine Frau während ihrer eigenen Totenwache in ihrem Sarg und wird nun im selben Krankenhaus behandelt, das ihren Tod festgestellt hat. Ein auf Twitter gepostetes Video zeigt Bella Montoya, 76, schwer atmend in ihrem offenen Sarg, während zwei Männer ihr helfen. Ecuadorianische Medien feierten den ungewöhnlichen Vorfall als „Auferstehung“ der Frau.

Der Vorfall soll nun von einem Ausschuss untersucht werden und das Gesundheitsministerium gibt an, Montoyas Pflege zu überwachen.

Ein geschlossener Sarg. Eine Frau in Ecuador ist in ihrem Sarg aufgewacht. Dieter Menne/dpa

Montoyas Sohn Gilbert Balberán berichtete, dass seine Mutter fünf Stunden später bei der Trauerfeier am Sonntag (Ortszeit) „mit der linken Hand auf die Kiste geschlagen“ habe. Im Krankenhaus wird seine Mutter nun mit Sauerstoff versorgt. „Ihr Herz ist stabil“, sagte Balberán gegenüber der Zeitung El Universo. „Der Arzt hat ihr die Hand gekniffen und sie hat reagiert.“