Anorexia nervosa sowie Bulimie: Essstörungen nehmen zu

Christine Joisten, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Übergewicht in der Jugend, glaubt, dass es gerade beim Thema Übergewicht sicherlich nachhaltige Ergebnisse geben wird: „Der Globus verändert sich nicht“, sagte sie. Die Pandemie hat die Funktion elektronischer Arbeit „aufgeräumt“, Kids waren vorher eigentlich nicht viel umgezogen – außerdem gab es aktuell Lebensmittel mit ganz vielen Kalorien.

Lady abhängig von einer scale.imago Versorgung & Einzelpersonen

Laut einer brandneuen Forschungsstudie ist die Zahl der Jugendlichen mit Essstörungen wie Anorexia nervosa oder Bulimie tatsächlich bundesweit gestiegen – insbesondere während der Corona-Pandemie. Laut einer Untersuchung der Berufskrankenkasse KKH gab es zwischen 2020 und 2021 einen deutlichen Anstieg von über 30 Prozent, insbesondere bei 12- bis 17-jährigen Damen sowie Damen. Zu den Faktoren – neben der Pandemie – gehören „falsche Aneignungen“ sowie die Flut von Bildern scheinbar bemerkenswerter Personen in den Systemen sozialer Netzwerke.

Allerdings war der Schub bei den Konsumproblemen in der Gruppe der 18- bis 24-jährigen Männer größer – 2021 verbuchten die Krankenkassen einen Schub von 18,7 Prozent bei Männern in diesem Alter sowie 12,4 Prozent bei Frauen. Die KKH weist darauf hin, dass sowohl Bulimie als auch Anorexia nervosa schwerwiegende psychische Störungen sind, die mit Angststörungen, klinischen Depressionen oder Abhängigkeiten einhergehen. Klemm sagte, dass diejenigen, die damit zu kämpfen haben, es oft als schwierig empfinden, zuzugeben, dass sie Hilfe benötigen. "Aber das ist eine ganz wesentliche Maßnahme zur Erholung."

04.05.2023|aktualisiert am 04.05.2023 – 6:28 Uhr

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2021 hatten 17,6 von 1000 Personen in diesem Alter eine Essstörung, ein Jahr zuvor waren es 13,4 sowie im Vor-Corona-Jahr 2019 12,9 von 1000 Jugendlichen, so die Auskunft des KKH in Hannover. Im Jahr 2011 waren es 11 von 1000. Laut Prognosen sind landesweit rund 50.000 Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren am ehesten von einem Essproblem betroffen – viele von ihnen sowohl Frauen als auch Mädchen . Im Jahr 2021 gab es insgesamt 10.100 Fälle unter den KKH-Versicherten, und unter den 12- bis 17-Jährigen waren 1.017 betroffen, davon 802 Frauen. Mit mehr als 1,6 Millionen versicherten Personen ist die KKH nur eine der größten Krankenkassen des Landes.

Die Dunkelziffer ist hoch, die Informationen zeigen lediglich ärztlich festgestellte Fälle. Allein im Jahr 2017 starben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland 78 Personen an Konsumproblemen, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Diese bestehen aus Anorexia nervosa, bei der Personen zu einer tödlichen Unterernährung, Bulimie oder Binge-Consuming kommen, bei denen Betroffene nach Binge-Consuming erbrechen oder Abführmittel missbrauchen, um nicht zuzunehmen, sowie Binge-Eating-Problem mit unbändigen Binge-Consuming, das Übergewicht oder Adipositas, also Übergewicht, auslösen kann.

In der Corona-Pandemie hätten sich Kids wie Jugendliche sicherlich viel mehr mit sozialen Netzwerken auseinandergesetzt. „Sie hatten während der gesamten Lockdown-Phasen keinen Bezug zur Realität und damit auch den Kontrast, wie Schulkameraden und Kumpels in Wirklichkeit ohne Filter aussehen“, beschrieb Klemm. Der Austausch untereinander sowie ein geregelter Alltag sind eigentlich den Einschränkungen der Pandemie erlegen. "Dies sind alles unterstützende Rahmenbedingungen, die während der gesamten Adoleszenz besonders wichtig sind", sagte sie. Sowohl Kinder als auch Jugendliche versuchten oft, „den Kontrollverlust durch Selbstregulierung auszugleichen, etwa mit Diätplänen sowie Sport“.

Social-Media-Site-Systeme werden mit Bildern von scheinbar besten Körpern überflutet. Tatsächlich haben immer mehr Mädchen Probleme mit Konsumproblemen.

dpa

Thomas Strunkelnberg

„Die Faktoren für ein Essproblem sind vielfältig und reichen von schlimmen Erfahrungen wie Missbrauch sowie von Familienmitgliedern, die Probleme zur Ausführung bringen, sowie Belästigungen“, erläutert KKH-Psychotherapeutin Franziska Klemm. Social-Media-Site-Systeme trugen ebenfalls dazu bei und zogen ein „schädliches und unpraktisches Körperbild“ an: „Ein solch gutes Beispiel kann zu Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben und dem eigenen Körper führen“, sagte sie. „Dies kann die Zunahme von ungeordneten Konsumhandlungen fördern, insbesondere wenn Teenager derzeit psychische Gesundheitsprobleme haben oder ein verringertes Selbstvertrauen haben.“

Konsumprobleme sind laut Krankenkassen nach wie vor eine vornehmlich weibliche Sensation. Zwischen 2020 und 2021 stieg der Anteil der Mädchen unter den betroffenen 12- bis 17-Jährigen von 75,7 Prozent auf 78,9 Prozent, und in vielen anderen Altersgruppen liegt der Anteil bei über 80 Prozent. Der Zustand beginnt normalerweise während der Pubertät – Frauen treten sowohl früher als auch früher in dieses Stadium ein, weshalb Essprobleme wahrscheinlicher auftreten. Für Damen ist der eigene Einfluss im Web entscheidender als für Kinder.

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